Communicate or die!

Aktuell möchten wir Ihnen ein neues Buch von Dr. Thomas Zweifel mit dem Titel:

„Communicate or die – getting results through speaking and listening -“ vorstellen:

Dr. Thomas Zweifel, US amerikanischer Unternehmensberater mit Schweizer Wurzeln entwickelte verschiedenen Leadershiptheorien. Immer wieder betonte er, wie wichtig gute Kommunikation in Wirtschaft und Politik ist und zeigte massive Kommunikations-schwächen auf, die durchaus zu öffentlichen Krisen -z.B: in der Weltpolitik- führten. Im Sinne von: hätte man klarer kommuniziert, wäre das nicht passiert.
Betrachtet man seine Veröffentlichungen wird deutlich, dass es ihm vor allem um mündliche Kommunikation geht und vor allem um das Zuhören. So entstammt der Zeit als Hochschullehrer in St. Gallen das Konzept des Zuhören, das mit einer Matterhornbesteigung bebildert wird. Völlig ungenügendes Zuhören Stufe 0 ist das Ignorieren des Gesprächspartners, Stufe 2 ist Vortäuschen von Zuhören und 3 ist nur das Kontrollieren des Gesprächs. Mit zunehmendem Anstieg steigern sich die Stufen des erfolgreichen Zuhören über Projizieren, Respektieren, Einfühlen Erzeugen bis hin zur Meisterschaft – das Hören anderer hören. Hier hat man den Gipfel des Matterhorns erreicht. Wer möchte nicht hören, was andere hören?
Richtiges Zuhören klingt trivial, warum sollte man das lernen? Doch jeder von uns kennt Situationen, in denen wir – aus welchen Gründen auch immer – nicht wirklich zugehört haben und es zu gravierenden Missverständnissen kam. Zuhören lernen ist eine Basiskompetenz der Kommunikation!

Nicht umsonst ist z.B. Hörerorientierung ein Trainingsbaustein beim SPC-Kommunikationstraining.

Wir projizieren  unsere eigenen Urteile in den Zuhörer hinein und hören nicht das was er tatsächlich sagt. Erst wenn der Sprecher in der Lage ist, während des Sprechens aktiv zuzuhören, ohne Projektion, gelingt erfolgreiche Kommunikation. das bedeutet dann auch, dass wir das Gesagte des Anderen respektieren und bereit sind uns in das Gesagte einzufühlen. Dann lockt der Gipfel: hören was der andere hört.

Häufig sind wir aber so mit unseren eigenen Gedanken, während des Sprechens beschäftigt, dass wir uns mehr darum kümmern, was wir als nächstes sagen möchten, als darum, was der Partner jetzt gerade versteht und uns mitteilt. Wir verlieren unseren Gesprächspartner und zeigen keine Hörerorientierung. Eigentlich seltsam, da wir doch nur deshalb sprechen, damit der Andere uns versteht.

Tipp: Versinken Sie nicht im Nachdenken -was sage ich jetzt-, sondern achten Sie darauf, zu verstehen, was der andere hört: Hörerorientierung!

Zuhören!

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