5 Tipps zum Stressmanagement für die freie Rede

Bühnenangst / Auftrittsangst

5 Tipps zum Stressmanagement für die freie Rede

85% der Menschen sind aufgeregt , wenn sie frei vor Publikum sprechen.

Spontanes Sprechen vor Publikum ist für jeden ein Graus. 85% der Menschen sind aufgeregt , wenn sie frei vor Publikum sprechen sollen. Die anderen 15% sind vielleicht gute Schwindler oder zeigen es nicht.

Auftrittsangst ist normal. Jeder kennt sie. Wir brauchen sie sogar, um mitreißende Reden zu halten. Die Aufregung hilft uns das Publikum zu erreichen. Sie macht uns leistungsfähiger. Doch wie gehen wir mit dem Stress um?

  1. Fokussieren Sie sich auf den Moment und nicht auf die Angst, was kann passieren, kann ich versagen. Mancher Star-Redner macht hinter der Bühne 100 Liegestützen, buchstabiert rückwärts oder spricht Zungenbrecher. Letzteres hat einen Warm-Up-Effekt für Ihre Stimme. Also z.B. ganz schnell wiederholen: „Der Whiskymixer mixt den Whisky mit dem Whiskymixer.“
  2. Spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen, denn dann sind Sie körperlich entspannter. Sie kennen den Satz: ich verliere den Boden unter den Füßen. Das signalisiert Panik. Atmen Sie verlängert und hörbar durch den Mund aus, das aktiviert ihr parasympatisches Nervensystem. Das Atmen nimmt Ihnen die Aufregung.
  3. Üben Sie laut! Am Tag vor Ihrer Rede sollten Sie sich an Ihr Sprechen gewöhnen. Sprechen Sie laut Ihre Rede. Nehmen Sie sich auf und hören Sie kritisch Ihren Redebeitrag. Spreche ich langsam, betont? Sind die Sätze kurz genug? Erfüllt meine Stimme den Raum? Zu Beginn einer Rede nimmt die Angst enorm zu. Jetzt ist es wichtig, dass Sie sie mit Ihrer Stimme zufrieden sind. Es kommt nicht zu Gedanken, wie „Oh wie spreche ich! Jeder hört, dass ich aufgeregt bin!“
  4. Sprechen Sie zum Publikum! Sie reden für Ihre Zuhörer. Sie wollen ihrem Publikum etwas mitteilen und nicht vor ihm davonlaufen. Stellen Sie Fragen in Ihrer Rede, bei denen das Publikum mitdenken muss. Also z.B.: „Wie kann man dieses Problem jetzt lösen?“ Sprechen Sie Ihr Publikum direkt an, statt mit distanzierenden Phrasen wie „man sieht hier“. Also z.B.: „ Das ist relevant für Sie, denn…“
  5. ,Sprechen Sie klar! Für den Moment des freien Sprechen gilt dann: Struktur bitte! Warum? Weil sich Ihre Zuhörer leichter daran erinnern, was sie erzählt haben, wenn Sie es Ihnen geordnet servieren. Und weil Sie selbst klarer auftreten, wenn Sie sich vorher eine Struktur erarbeitet haben. Entweder: 1. Worum geht’s? – 2. Warum ist das wichtig? – 3. Was müssen wir tun? ODER . :1. Problem – 2. Solution – 3. Benefit.

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